Hautkrebsvorsorge

Eine Untersuchung der Haut und der Muttermale durch ihren behandelnden Arzt wird alle 2 Jahre empfohlen.
Der Arzt oder die Ärztin untersucht dabei Ihre gesamte Haut (auch die Kopfhaut) und kann Sie gegebenenfalls zu einer genaueren Abklärung zum Dermatologen (Hautarzt)überwiesen werden.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Untersuchung, dass heißt Sie müssen sich nur um einen Termin bei Ihrem Arzt bemühen.

 

Risikofaktoren für eine Hautkrebserkrankung

  • Menschen mit hellem Teint, hellen Haaren und einer Neigung zum Sonnenbrand
  • Menschen, die viele Muttermale haben
  • Menschen, die intensiv der Sonne ausgesetzt sind
  • Menschen, bei denen Hautkrebserkrankungen in der Familie bekannt sind

Auch wenn Sie viel im Freien arbeiten oder  eine Organtransplantation hatten, sollten Sie mit dem Aufenthalt in der Sonne äußerst vorsichtig sein und auf entsprechenden Schutz achten.

 

Tipps zur Selbstuntersuchung der Haut zur Vorbereitung auf Ihren Arztbesuch

  • Achten Sie nicht nur auf bereits bestehende Muttermale und pigmentierte Hautstellen, sondern auch auf die gesamte Hautoberfläche und verschiedenste Veränderungen.
  • Warnzeichen für Hautkrebs können Veränderungen an der Haut wie z.B. Wachstum, Farbveränderungen und unklarer Juckreiz sein.
  • Untersuchen Sie ihre Haut am besten bei gutem Licht und mithilfe von einem Ganzkörperspiegel oder einem Handspiegel.
  • Gesicht, Kopf(-haut) und Hals: Untersuchen Sie Gesicht und Hals gründlich. Beachten Sie auch Lippen und Ohren. Die beiden Spiegel können dabei hilfreich sein.
  • Rückseite des Körpers: Kontrollieren Sie Nacken, Schultern und Rücken. Auch die Rückseite der Beine und das Gesäß können Sie im Stehen untersuchen.
  • Hände, Arme, Brust und Bauch: Betrachten Sie Finger, Zwischenräume der Finger, Fingernägel, Unter- und Oberarme sowie Ellenbogen genau. Heben Sie noch die Arme und schauen Sie sich ihre Körperseite an.
  • Füße, Beine, Gesäß, Genitalien und After: Steigen Sie nacheinander mit Ihren Füßen auf einen Stuhl und untersuchen Sie Zehen, Zehenzwischenräume, Füße, Fußnägel, Fersen und Sohlen. Außerdem untersuchen Sie die Unter- und Oberschenkel, Genitalien und After.
 

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